Vielleicht fragst Du Dich das auch gerade – wo ist meine Energie? In meinem letzten Newsletter habe ich Dir gewünscht, ganz bei Dir zu sein zu Ostern. Was ich da noch nicht wusste: Genau an diesem Gründonnerstag hatte ich mit meiner Familie einen Autounfall.
Während dieser Newsletter zu Euch unterwegs war, konnte ich genau das: ganz bei mir und meiner Familie sein.
In der Zeit nach dem Unfall wurde diese Frage – wo ist meine Energie? – sehr real für mich. Heute möchte ich Dir ehrlich davon erzählen.
Keine Sorge: Wir hatten viele Schutzengel dabei. Wie man so schön sagt, sind wir mit einem Schrecken davon gekommen. Und doch – Schleudertraumata, ein abgebrochener Zahn, eine dicke Lippe, ein riesiger Blechschaden und ein unfreiwilliger Aufenthalt zwischen den Leitplanken mitten auf der A7 sind mehr als nichts.
„Erst nach diesem Unfall musste ich ehrlich mit mir sein: Meine Energie war schon vorher nicht mehr da.”
Erstmal habe ich mich um mich gekümmert – in dem Rahmen, wie es halt geht mit drei Kindern, Mann, Hund, Haushalt und Selbstständigkeit. Zum Glück hat mein Mann vieles übernommen, während ich eher im Loch saß, meiner Energie nachtrauerte und mich dem Opfermodus hingab. Ja – auch das darf sein. Aber das Wichtigste ist, wieder herauszukommen: aufstehen, Krone richten, voranschreiten.
Was mir wirklich geholfen hat
Ich habe als Heilerin viele Tools und habe sie alle eingesetzt: mehrere Beckenharmonisierungen nach dem Schleudertrauma haben mich wieder ausgerichtet, dazu Gelenkharmonisierungen diverser Wirbel, Kieferharmonisierung. Mit Rainbow Reiki® aufzutanken tat einfach unglaublich gut. Emotionale Themen durfte ich mit den Codes nach Dr. Brad anschauen oder über die Psychoharmonie aus dem Rainbow Reiki® integrieren.
Was mir enorm geholfen hat, wieder aus dem Loch herauszukommen, war die Wiederholung des Rainbow Reiki® 2 Seminars. Einerseits das Auftanken durch andere – genährt werden. Andererseits, durch die Auffrischung wieder in die Selbstwirksamkeit zu kommen: aus der Ohnmacht in die Macht. Zum Glück hatte ich diese Wiederholung schon länger geplant.
Professionelle Unterstützung von außen
Ein weiterer Schritt war: professionelle Unterstützung von außen zulassen. Es geht einfach schneller, wenn Du Dir einen geeigneten Coach, Heiler oder Therapeuten an die Seite holst – was auch immer für Dich stimmig ist. Zugegeben, er kam in meinem Fall auf mich zu. Aber auch da wirken die universellen Gesetze.
Sich mit einem Externen an seine Themen zu machen, um so viel gebundene Energie freizulassen, kann ein Katalysator für alles weitere sein: für einen Alltag, den Du nicht mehr durchkämpfst, sondern gestaltest und erschaffst – so, wie Du Dir Dein Leben wünschst. Das ist jeden Cent wert.
Die Falle: „Ich muss einfach weniger arbeiten”
Mein erster Impuls nach dem Unfall war: Ich muss kürzertreten. Weniger arbeiten. Mehr Pause. Und ja – in diesem Moment stimmte das auch. Aber dann kam die ehrlichere Erkenntnis: Meine Arbeit raubt mir keine Energie. Sie gibt mir welche. Denn ich bin dabei vollständig in meinem Element und lebe meinen Seelenplan.
Die Erschöpfung kam woanders her. Und das ist vielleicht die wichtigste Unterscheidung überhaupt – denn wie oft höre ich: „Ich muss einfach weniger machen.” Manchmal stimmt das. Aber oft ist es nicht das Zuviel an Arbeit, das erschöpft – sondern die unverarbeiteten Themen, die sich still und leise durch den Alltag ziehen und dabei enorm viel Energie binden.
„Nicht alles, was sich anstrengend anfühlt, ist zu viel. Manchmal ist es ein altes Thema, das endlich gesehen werden möchte.”

Was sich im Alltag versteckt
Genau das hat mir die Arbeit mit meinem externen Begleiter gezeigt. Ein ganz konkretes Beispiel: Jeden Morgen die Kinder in die Schule und in den Kindergarten zu bringen – das hat sich für mich wie ein Marathon angefühlt. Jeden. Einzelnen. Tag.
Nicht weil es objektiv so schwer ist. Sondern weil ich selbst noch einige unverarbeitete Schultraumata in mir trage, die genau in diesem Moment getriggert wurden – ohne dass ich es lange bewusst wahrgenommen hatte. Erst durch die externe Begleitung konnte ich das erkennen und anfangen, diese Themen wirklich anzuschauen und zu integrieren. Mit dem Ziel: meine Kinder morgens mit Leichtigkeit und aufgeräumtem Gewissen in die Schule zu schicken – die halt so ist wie sie ist. Und zuhause den Raum zu haben, ihre freie Entwicklung zu fördern und sowohl ihren als auch meinen Bedürfnissen wirklich nachkommen zu können.
Das ist so typisch für Energieräuber: Sie verstecken sich nicht in den großen Momenten. Sie lauern in den ganz alltäglichen – im Morgenritual, im Einkaufen, im scheinbar harmlosen Gespräch. Und sie ziehen still und leise Energie, bis wir uns fragen: Warum bin ich eigentlich so erschöpft?

Es ist kein Sprint – es ist ein Weg
Und noch etwas möchte ich Dir ehrlich mitgeben: Mit einer Sitzung ist es nicht getan. Das Unbewusste hat viele Schichten.
Schultraumata, alte Muster, tief verankerte Glaubenssätze – das räumt sich nicht in einer Stunde auf. Das ist ein Weg. Manchmal ein langer. Und das ist völlig in Ordnung. In jedem Fall ist er individuell.
Ich glaube, viele von uns – ich eingeschlossen – kennen diese Sehnsucht: Bin ich jetzt endlich am Ziel? Bin ich jetzt fertig geheilt? Aber so funktioniert Heilung nicht. Es gibt immer eine nächste Schicht, die gesehen werden möchte. Eine nächste Erkenntnis, die wartet. Einen nächsten Schritt, der sich zeigt. Eine weitere Dimension des Bewusstseins.
„Der Weg ist das Ziel. Und gleichzeitig ist das Ziel das Ziel – beides darf wahr sein.”
Das bedeutet nicht, dass Du nie ankommst. Es bedeutet, dass Ankommen kein Endpunkt ist, sondern etwas, das Du immer wieder neu erlebst – in kleinen Momenten, in tiefen Erkenntnissen, in dem Gefühl: Ja. Genau das. Zurück ins Herz.
Hochsensibilität und Überforderung
Bist Du feinfühlig oder hochsensibel? Dann wird Dir folgender Aspekt besonders vertraut sein.
Wir alle haben Hellsinne – ob wir es bewusst wissen oder nicht. In diesen Zeiten werden sie immer feiner, denn die Energien legen sie immer mehr frei. Wenn diese Sinne noch nicht trainiert sind oder Du Dir ihrer noch nicht einmal bewusst bist, kann es schnell überfordern, in dieser lauten, chaotischen Welt unterwegs zu sein.
Ich war eine Zeit lang im Opfermodus: Hilfe, ich nehme so viel wahr, ich bin ständig überfordert. Dabei hatte ich das Wichtigste vergessen – oder im Nachhinein erst wirklich verstanden: Ich kann meine Hellsinne hoch- und runterregeln. Wie ein Radio.
Beim Einkaufen, im Pilates, bei alltäglichen Tätigkeiten – da brauche ich meine Hellsinne nicht. Ich drehe sie bewusst runter. Bei meiner Arbeit als Energetikerin hingegen drehe ich sie voll auf. Ich wähle also selbst, wann mein Radio an oder (fast) aus ist und welchen Sender ich „hören” will. Das ist ein großes Stück Macht zurückgewinnen – genau da, wo ich zuvor so viel Energie verloren hatte.
Ich ziehe immer wieder bewusst meine Energiefühler zurück zu mir, wenn ich das Gefühl habe, ich bin zu viel woanders als eigentlich bei mir selbst.
Nimm von allem, was ich hier geteilt habe, das, was mit Dir in Resonanz geht. Es gibt keine Gewichtung, keine richtige Reihenfolge – nur Dein eigener Weg zurück zu Deiner Energie. Entspannt aus dem Widerstand. Zurück ins Herz.
„Nicht durchkämpfen – gestalten, erschaffen, so wie ich mir mein Leben wünsche.”
Diese Geschichte hat eine Fortsetzung.
Denn vielleicht fragst Du Dich jetzt: Schön und gut – aber was steckt eigentlich dahinter? Warum verliert man überhaupt Energie – und wie holt man sie wirklich zurück?
Genau das nehmen wir im zweiten Teil unter die Lupe. Mit dem Blick der Heilerin – und mit konkreten Ansätzen, die Du auf Dein Leben übertragen kannst.
Hier geht es zu Teil 2 – Von der Ohnmacht in die Kraft (erscheint in Kürze)
Erkennst Du Dich in meiner Geschichte wieder?
Gehe selbstwirksam & voller Vertrauen den nächsten Schritt in Deinem Leben.
→ Schreib mir – ich bin für Dich da
Dieser Blogartikel ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung.