Ich ertappe mich häufig dabei, dass ich mir Stress nicht erlaube. Vielleicht kennst Du das auch? Bei mir sieht es dann so aus: ich fahre mit Vollgas durch meine Aufgaben, merke zwar „oh oh, ich muss aufpassen, dass ich die Balance wieder hinkriege“ – aber dann kommt noch eine Aufgabe und noch ein To-Do, immer mehr und mehr. Dann schlafe ich wieder schlecht, Kompensierungsstrategien kommen hoch, wie Süßigkeiten essen oder einfach zu viel essen. Warum?
Weil ich nur gut genug bin, wenn ich etwas schaffe? Weil ich mir unrealistische Deadlines geschaffen habe? Weil ich mir denke, wenn ich das geschafft habe, dann kann ich das und das erreichen, und der oder die wartet darauf. Doch ist das nicht alles nur ein Konstrukt in meinem Kopf?
In diesem Beitrag erfährst Du:
- Warum erlauben wir uns keinen Stress?
- Welche Möglichkeiten gibt es Stress zu bewältigen?
- Wie kommen wir langfristig aus dem Teufelskreis raus?
Gründe weshalb wir uns keinen Stress erlauben
Oft erlaubt man sich selbst keinen Stress, weil in vielen Kulturen und Gesellschaften ein hohes Ideal an Perfektionismus, Leistungsfähigkeit und Kontrolle verankert ist. Es gibt mehrere Gründe, warum Menschen Stress nicht zulassen oder ihn sogar ignorieren:
1. Gesellschaftliche Erwartungen: Viele Menschen haben das Gefühl, dass sie immer stark, belastbar und produktiv sein müssen. Stress wird oft als Zeichen von Schwäche angesehen, was dazu führt, dass Menschen versuchen, ihn zu verdrängen. Das ist mir zumindest schon häufiger passiert.
2. Angst vor Versagen: Stress kann das Gefühl von Unsicherheit und Unzulänglichkeit verstärken. Menschen wollen oft nicht zugeben, dass sie gestresst sind, weil sie Angst haben, als unfähig oder überfordert angesehen zu werden. Versagen würde ja bedeuten, dass sie nicht genug sind und da kann sich wohl fast jeder mit identifizieren, oder?
3. Selbstbild: Manche Menschen haben ein Selbstbild von sich als immer ruhig und gelassen. Stress zuzugeben, könnte dieses Selbstbild infrage stellen. Hier frage ich mich, haben wir nicht mehrere Selbstbilder von uns?
4. Vermeidung negativer Emotionen: Stress ist oft mit unangenehmen Gefühlen verbunden, wie Angst oder Überforderung. Menschen vermeiden oft den Stress, um diese negativen Emotionen zu umgehen. Oh ja, das kann ich unterschreiben. Negativität bzw. die Dualität zulassen gehört vermeintlich auch zu den Haupt-Heilungsthemen der Menschheit. Wie ist es bei Dir?
5. Fehlende Stressbewältigungsstrategien: Einige Menschen haben nicht gelernt, wie sie mit Stress effektiv umgehen können. Statt sich damit auseinanderzusetzen, ignorieren sie ihn oder versuchen, ihn zu unterdrücken. So war das definitiv in meinem früheren Leben – ich war im Dauerstress. Heute sieht das anders aus – meine Stressphasen sind viel kürzer und ich realisiere sie vor allem. Dennoch, wenn ich mitten im Stress bin, vergesse ich gerne alles von all den Tools, die mir zur Verfügung stehen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Da macht die Gewohnheit und die Routine den Meister. Falls Du sie noch nicht heruntergeladen hast, oder sie nochmal zur Erinnerung brauchst – meine zwölf HealMy.Energy Hacks können Dir helfen einige Routinen in Deinen Alltag einzubauen, um mehr Entspannung und Leichtigkeit in Deinem turbulenten Alltag einzuladen.
6. Erwartungen an Produktivität: In vielen Arbeitsumgebungen wird erwartet, dass man kontinuierlich hohe Leistungen erbringt. Dies kann dazu führen, dass Menschen ihren Stress ignorieren, um den Anforderungen gerecht zu werden. Das ist absolut mein früheres Leben – im Hamsterrad gefangen. Zum Glück bin ich ausgebrochen, doch meine eigenen Erwartungen an mich selbst trage ich dennoch immer noch mit mir rum. Oder sind es noch die alten Erwartungen anderer an mich? Letzten Endes ist das ja egal, es geht darum sie peut à peut abzubauen.
Wie kommen wir LANGFRISTIG aus dem Teufelskreis raus?
Indem man sich Stress nicht erlaubt, kann es langfristig zu negativen Folgen kommen, wie chronischer Erschöpfung, Burnout oder gesundheitlichen Problemen (mehr dazu in diesem Blogbeitrag). Es ist von Bedeutung, sich Stress zuzugestehen, ihn zu erkennen und Wege zu finden, ihn konstruktiv zu bewältigen. Und wir dürfen auch nicht vergessen: Stress hat an sich auch etwas Gutes, wie zum Beispiel Energie zu mobilisieren, Anpassungsfähigkeit und last but not least zu lernen und zu wachsen (mehr dazu ebenfalls in diesem Blogbeitrag).
Neben Stressbewältigungsstrategien (siehe meine zwölf Hacks), um in die Entspannung zu kommen (denn in der Entspannung ist Veränderung möglich), denke ich, sollte man sich auch seine eigenen Überzeugungen, Glaubenssätze, Programme, Prägungen (die meisten lernen wir in unserer Kindheit) anschauen, um LANGFRISTIG gut zu fahren.
Sich diese Themen anzuschauen und sich davon zu lösen und die WUNDEN ZU HEILEN. Das ist meiner Meinung nach, der Weg, der uns voranbringt, um unserem Herzensweg weiterfolgen zu können und uns von unsichtbaren Fesseln zu befreien, die uns daran hindern, das zu erschaffen, was wir uns eigentlich wünschen.
Wenn Du es Dir noch nicht heruntergeladen hast, dann hole Dir hier mein Handbuch zur Transformation von negativen Glaubenssätzen. Damit hast Du schon ein nützliches Tool, um Gedanken und Glaubenssätze selbst umzukehren und Dich von Deinem Korsett zu befreien.

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