Fühlst Du Dich manchmal auch regelrecht gestresst durch diesen ganzen Entspannungs- und Achtsamkeits-Trend? Überall wo man hinschaut heißt es Entspannung hier – Achtsamkeit dort. Egal ob auf Plakaten an der Bushaltestelle, im Kindergarten, selbst Schulkinder lernen Achtsamkeitsübungen, und im Supermarkt findet man Lebensmittel, die Entspannung fördern sollen. Doch warum ist Entspannung eigentlich so wichtig?
In diesem Beitrag erfährst Du:
- Warum ist Stress gut?
- Warum ist Stress schlecht?
- Welche Stressbewältigungsstrategien können Dir aus dem Entspannungs-Stress helfen?
- Was kannst Du tun, wenn es einfach nicht klappt mit dem Entspannungs-Scheiss?
WARUM IST STRESS GUT?
Der menschliche Körper benötigt Stress in bestimmten Situationen, um zu überleben und sich anzupassen.
Einige der wichtigen Funktionen von Stress sind:
1. Kampf-oder-Flucht-Reaktion:
Stress aktiviert das sympathische Nervensystem, was zu einer erhöhten Herzfrequenz, schnellerem Atmen und einer gesteigerten Wachsamkeit führt. Diese Reaktion hilft, in gefährlichen Situationen schnell zu handeln, sei es, um zu kämpfen oder zu fliehen. Dies kann in gefährlichen oder herausfordernden Situationen lebensrettend sein.
2. Energie mobilisieren:
Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol werden freigesetzt, um Energie bereitzustellen. Dies ermöglicht es dem Körper, schnell auf Bedrohungen zu reagieren, indem er Ressourcen mobilisiert.
3. Anpassungsfähigkeit:
Stress fördert die Fähigkeit des Körpers, sich an Veränderungen und Herausforderungen anzupassen. Diese Anpassungsfähigkeit ist entscheidend für das Überleben in einer sich ständig verändernden Umgebung. Stress kann also unsere Resilienz stärken, wenn er uns dazu bringt, neue Lösungen zu finden.
4. Motivation und Leistung:
Ein gewisses Maß an Stress kann die Motivation erhöhen und die Leistungsfähigkeit sowie den Fokus steigern, indem er die Konzentration und Reaktionsgeschwindigkeit erhöht. Dies kann in Situationen hilfreich sein, in denen schnelle Entscheidungen oder Handlungen erforderlich sind.
5. Lernen und Wachstum:
Stressige Erfahrungen können dazu beitragen, dass Menschen aus Herausforderungen lernen und wachsen. Diese Erfahrungen können die Resilienz stärken und die Fähigkeit verbessern, zukünftige Stressoren zu bewältigen, womit wir unsere Grenzen erweitern.
Insgesamt ist Stress also eine natürliche und wichtige Reaktion des Körpers, die in akuten Situationen lebensrettend sein kann. Vor allem das Stammhirn (welches aus der Neandertalerzeit stammt) wird angeschaltet und überlappt sämtliche rationalen Gehirnfunktionen. Als Steinzeitmenschen haben uns diese Funktionen das Leben gerettet.
Wie Du vermutlich schon oft gehört hast, ist es jedoch wichtig, ein Gleichgewicht zu finden, da chronischer Stress negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Im Weiteren geht es also darum, warum Stress so schlecht ist.
WARUM IST STRESS SO SCHLECHT?
Stress ist heutzutage ein allgegenwärtiges Phänomen in unserer modernen (vor allem westlichen) Gesellschaft. Kennst Du jemanden, der nicht davon spricht, gestresst zu sein?
Ob durch Arbeitsdruck, familiäre Verpflichtungen oder soziale Erwartungen – viele Menschen erleben täglich Stress. Während ein gewisses Maß an Stress normal und manchmal sogar hilfreich sein kann, wie wir gerade beleuchtet haben, wird chronischer Stress zunehmend als ernsthaftes Gesundheitsrisiko erkannt.
In diesem Beitrag werfen wir nun einen genaueren Blick darauf, warum Stress schlecht ist und wie er sich negativ auf Körper und Geist auswirken kann.
1. Die häufigsten körperlichen Auswirkungen von Stress
a. Herz-Kreislauf-System:
Langfristiger Stress erhöht das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Stress führt zu einer Erhöhung von Blutdruck und Herzfrequenz, was auf Dauer zu Bluthochdruck, Herzinfarkten und Schlaganfällen führen kann. Viele Studien (u.a. der American Heart Association und der WHO) zeigen, dass chronischer Stress ein signifikanter Risikofaktor für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist.
b. Immunsystem:
Stress schwächt das Immunsystem. Dies macht den Körper anfälliger für Infektionen und Krankheiten. Chronischer Stress kann die Produktion von weißen Blutkörperchen beeinträchtigen, die für die Abwehr von Krankheitserregern verantwortlich sind, und Entzündungsreaktionen im Körper verstärken.
c. Verdauungssystem:
Durch Stress wird die Verdauung lahmt gelegt – wir brauchen sie nicht, wenn wir uns vor einem Säbelzahntiger in Sicherheit bringen müssen. Dauerhafter Stress kann deshalb zu Verdauungsproblemen führen. Viele Menschen erleben bei Stress Magenbeschwerden, Durchfall oder Verstopfung. Langfristiger Stress kann auch das Risiko für Magengeschwüre und Reizdarmsyndrom erhöhen.
2. Die häufigsten psychischen Auswirkungen von Stress
a. Angst und Depression:
Stress macht uns wachsam. Chronischer Stress kann uns über-wachsam machen und zur Entwicklung von Angststörungen und Depressionen beitragen. Der kontinuierliche Druck und die Sorge können zu einem ständigen Zustand von Anspannung und Überforderung führen, der die psychische Gesundheit erheblich beeinträchtigt. Kennst Du das auch, dass Du ängstlicher bist, wenn Du gestresst bist?
b. Schlafstörungen:
Die durch Stress bedingte Wachsamkeit kann auch zu Schlafstörungen führen, einschließlich Schwierigkeiten beim Einschlafen, Durchschlafen oder frühem Erwachen. Schlafmangel kann wiederum die Stressanfälligkeit erhöhen und einen Teufelskreis von Stress und Schlaflosigkeit erzeugen.
c. Kognitive Funktion:
Stress beeinträchtigt die kognitiven Funktionen, da wir im “Kampf und Flucht Modus” sind. Menschen unter dauerhaftem Stress haben oft Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, Entscheidungen zu treffen und Probleme zu lösen. Langfristig kann chronischer Stress sogar zu Gedächtnisproblemen und einem erhöhten Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer führen.
3. Soziale Auswirkungen von Stress
a. Zwischenmenschliche Beziehungen:
Stress kann Beziehungen belasten. Menschen, die unter chronischem Stress leiden, sind oft gereizter, weniger geduldig und haben weniger Energie für soziale Interaktionen. Dies kann zu Konflikten und Missverständnissen in Beziehungen führen. Vielleicht kennst Du das auch, dass Deine Beziehungen leiden, wenn Du gestresst bist?
b. Berufliche Leistung:
Dauer-Stress kann die berufliche Leistung beeinträchtigen. Menschen unter Stress neigen dazu, weniger produktiv zu sein, mehr Fehler zu machen und häufiger krank zu werden. Dies kann nicht nur die Karrierechancen beeinträchtigen, sondern auch das Arbeitsumfeld negativ beeinflussen.
STRESS ÜBER EINEN LÄNGEREN ZEITRAUM KANN ALSO BEACHTLICHE NEGATIVE AUSWIRKUNGEN AUF KÖRPER, GEIST UND SOZIALE GEFÜGE HABEN.
FAZIT & STRESSBEWÄLTIGUNG
Kurzum, Stress ist ein unvermeidlicher Teil des Lebens und kann sogar förderlich sein, aber chronischer oder länger anhaltender Stress kann schwerwiegende Auswirkungen auf die körperliche, psychische und soziale Gesundheit haben.
Wie so vieles im Leben kommt es also auf die BALANCE an – wir dürfen ein Gleichgewicht schaffen zwischen Stress und Entspannung.
Es ist entscheidend, Stressbewältigungsstrategien zu entwickeln und regelmäßige Selbstpflege zu praktizieren, um die negativen Auswirkungen von Stress zu minimieren. Indem wir uns der Gefahren von Stress bewusst werden und aktiv Maßnahmen ergreifen, können wir ein gesünderes, leichteres und erfüllteres Leben führen.
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WEITERE STRATEGIEN ZUR STRESSBEWÄLTIGUNG
Hier noch ein paar weitere allgemeine Anregungen:
– Achtsamkeit und Meditation: Diese Techniken können helfen, den Geist zu beruhigen und die Stressreaktion zu reduzieren.
– Regelmäßige Bewegung: Sport kann den Stresspegel senken und die Stimmung verbessern.
– Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung unterstützt das Immunsystem und trägt zur allgemeinen Gesundheit bei.
– Soziale Unterstützung: Gespräche mit Freunden und Familie können helfen, Stress abzubauen und emotionale Unterstützung zu bieten.
– Zeitmanagement: Effektives Zeitmanagement kann helfen, Überlastung zu vermeiden und ein besseres Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit zu finden.
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GEWOHNHEITEN ändern geht am besten mit Entspannung. Mehr dazu in meinem Blogbeitrag: Fluch oder Segen? Deine Gewohnheiten – Du hast sie in der Hand!
Warum das oft so ist mit der Selbstsabotage und warum wir so schlecht mit uns selbst sprechen – das ist ein ganz anderes Thema, was ich mal auf meine Content-Liste setze, also stay tuned..
