Von Widerstand und Kampf in Annahme und Liebe.
Wie ich es hasse: wenn ich gerade im völligen Widerstand gegen ein bestimmtes Thema bin und dann jemand kommt: „Du kannst es nicht ändern, es ist wie es ist, nimm es an, dann fällt es Dir viel leichter!“ Arrghhh, die eigene Medizin ist oft echt die bitterste😖.
Und wie ich es hasse, wenn jemand anderes recht hat, wenn ich es grad nicht hören will! Und wie ätzend muss mein Rat sein, wenn jemand anderes nicht danach gefragt hat.🤭
Naja, immerhin liest Du diesen Beitrag freiweilig… 😉 Und wer kennt es nicht, diesen Widerstand gegen alles, was gerade passiert?? Wir sind schon lustig programmierte Wesen manchmal und da nehme ich mich nicht raus!
DOCH: What you resist, persists. Je mehr wir im Widerstand gegenüber etwas sind, desto größer wird es werden. Das Gesetz der Anziehung wirkt auch hier!
Heilung kann besser und schneller geschehen, wenn wir uns hingeben, annehmen was ist und Gelassenheit einladen. Das „Ja“ zur noch so doofen Situation öffnet den Fluss der Dinge. Kämpfen wir dagegen an, wird das Problem nur größer. Kennst du das auch?
Jede schwierige Situation dient unserem Wachstum: Herausforderungen sind Geschenke, an denen wir wachsen dürfen. Deswegen sind wir hier. Für mich war es einer der absoluten GAME-CHANGER: Das Leben ist so viel leichter, wenn wir es so akzeptieren wie es ist und wie es spielt.
Dein Leben ist genau so, wie es sein soll. Auch alle Gefühle, die wir durchleben dürfen, gehören dazu. Und wenn wir es zulassen können, Gefühle nicht als gut oder schlecht zu bewerten und nur als Erfahrungen zu sehen, die da sind, dann geht es doch schon viel leichter, oder?
DANKE & OKAY
Wenn jede noch so herausfordernde Situation meinem Wachstum dient, versuche ich dafür zu DANKEN. Bin ich noch nicht bereit dazu, dann beginne ich mit dem Mantra „OKAY“.
Ich versuche mir in schwierigen Situationen zusagen „Okay, das Leben wollte es gerade so. Ich nehme es an und arbeite damit.“ So komme ich besser und schneller in eine innere Gelassenheit, und damit auch wieder schneller zurück in den Fluss des Lebens.
Fange ich hingegen an dagegen zu kämpfen, dann verfährt es sich schnell, die Situation verkantet sich und DAS zieht noch viel mehr meiner Energie (Frust, Ärger, Tränen, Verletzungen). Es bringt nichts seine Energie auf diese Situationen zu verschwenden.
Führst Du dem Ärger noch mehr Energie zu, dann wird er größer – genau wie wir mit Hitze Wasser zum Kochen bringen. Wir geben so vielen Dingen Energie, die wir gar nicht ändern können und verschwenden damit unsere eigene.
Sich dessen alleine einfach mal bewusst zu werden, bringt mir zumindest schon ein riesiges Gefühl von Leichtigkeit. Wie geht es Dir damit?

CHANGE IT, LEAVE IT OR LOVE IT
Ich versuche mir in schwierigen Situationen immer folgende drei Fragen zu stellen, um wieder zurück in die Leichtigkeit zu kommen:
- Kann ich die Situation ändern?
- Wenn ich die Situation nicht ändern kann oder will, kann ich sie verlassen?
- Wenn ich die Situation nicht verlassen kann oder will, kann ich sie annehmen?
Wir haben die Wahl!
Oft denken wir, dass das Schicksal uns überrollt hat und wir machtlose Opfer sind – aber NEIN! Du kannst wählen wie Du mit Herausforderungen umgehst und wieviel Energie du hineinsteckst.
Nimm die Macht zurück, lass Dir nicht die Energie ziehen und entscheide Dich wie Du damit umgehen willst. Ich weiß, auch das ist nicht immer einfach. Hat man es aber einige Male „geübt“, geht es schon leichter. Bis das Leben einem die nächste Herausforderung vor die Füße wirft. Danke auch! 😉
Wichtig ist hier, auch die eigenen Gefühle und Reaktionen anzunehmen wie sie sind. Wir dürfen Dinge beschissen finden und es auch rauslassen – es soll sich schließlich keine unverarbeitete Energie im Körper festsetzen und Probleme machen.
Fühlen wir uns allerdings schlecht, weil es so ist, und es belastet uns und hindert uns am Vorankommen, dann ist das meistens ein Zeichen für festsitzende Gefühle oder Energien, eine Blockade, die man z.B. mittels Energieheilung oder Coaching wieder freisetzen kann.
HEISST DAS, WIR SOLLEN UNS ALLES GEFALLEN LASSEN?
Absolut NEIN! Natürlich nicht! Dinge, Situationen oder Gegebenheiten die Du ÄNDERN KANNST, ändere sie, wenn sie Dir nicht entsprechen.
Kannst Du sie nicht ändern, kannst Du sie immer noch VERLASSEN. Auch diese beiden Optionen sind nicht immer einfach – jedoch viel Energie sparender als in den Kampf zu gehen.
Wenn wir etwas ändern wollen, dürfen wir uns daran erinnern, dass auch kleine Schritte vorwärts führen. UND vor allem, dass sich nur etwas ändern wird, wenn wir etwas ändern.
IST DANN IMMER ALLES HAPPY SONNENSCHEIN?

NEIN! Wir sollten NICHT zu hohe Erwartungen haben, dass wir im Handumdrehen wieder in den absoluten Happy-Sonnenschein-Modus wechseln. Man kann auch im Fluss „schlechte Tage“ haben und das ist okay.
Wir erwarten manchmal einfach zu viel von uns und allem und vor allem, dass es schnell geht. Auch schlechte Tage dürfen sein und helfen uns ggf. uns auf unserem Weg neu auszurichten. Oder wir lassen sie einfach mal zu in dem Wissen, dass morgen die Welt schon wieder ganz anders aussieht.
Du wählst selbst welche Perspektive Du einnehmen möchtest: ist das Glas halb leer oder halb voll?
Wird es jedoch zur wiederkehrenden Belastung, dann rate ich Dir dir Hilfe zu holen von Deinem/r besten Freund/in oder gar einem Coach, einem Therapeuten, Arzt oder Heiler.

MEINE ERFAHRUNGEN
Meine Nacht war beschissen. Das mittlere Kind kommt nachts in mein Bett, weckt mich, nimmt mir meinen Platz und meine Decke. Ich merke, dass ich Halsschmerzen bekomme und das kann ich grad gar nicht gebrauchen, wo mein Mann unterwegs ist und ich über die Winterferien mit den Kindern nach Dänemark will.
Ich gehe in ein anderes Bett, wo ich Platz habe und eine Decke liegt zum Glück auch bereit. Es dauert nicht lange, da kommt das mittlere Kind hinterher. Dann fängt der Hund an zu fiepen und ist unruhig. Ich stehe also auf, zieh mir was über und lasse ihn in den Garten.
Nach ein paar Minuten hole ich ihn wieder rein und gehe wieder nach oben. Ich gehe wieder in das Bett, in dem ich eingeschlafen bin, es ist halb 5 Uhr morgens und in ca. einer Stunde wollte ich eh aufstehen. Es sollte offensichtlich so sein.
Ich kann nun wählen, ob ich meine Energie darauf verschwende und mich darüber aufrege, mich als Opfer sehe und die Schuld bei jemanden suche oder ob ich das Beste draus mache und sehe was der Tag so bringt, achtsam mit mir umgehe und mich auf ein frühes Zubettgehen freue.
Früher hätte ich ganz bestimmt mehrere Tage was davon gehabt: sowohl die schlechte Laune über den ganzen Tag, entsprechend Stress auf Arbeit und mit den Kindern, weil ich so unausgeglichen bin und dann mit Sicherheit noch eine Halsentzündung.
Im schlimmsten Fall ein schlechtes Gewissen, weil mein Mann seine Dienstreisen nicht antreten konnte, weil ich flach liege. Ja, das sind nur Spekulationen und diesen Beitrag zu schreiben hilft mir mich auszurichten – aber was ich damit sagen will:
Das kannst DU auch, DU hast die Wahl wie DU mit Herausforderungen im Leben umgehst, was DU daraus lernen willst und wie DU Dein Leben in der Hand hast.
FAZIT
Werden wir zum stillen Beobachter, sind einfach nur da und gewahr, unabhängig von allem im Außen, wir sind das Auge im Tornado, dann kommt die innere Gelassenheit durch, denn dann sind wir mit uns selbst verbunden.
Und in diesen Momenten fällt es leichter mit Herausforderungen des Lebens umzugehen. Diese Momente kennst Du sicher auch und genau das lässt sich üben, zum Beispiel mit Meditation und Achtsamkeitsübungen.
